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Umweltmonitoring-Bericht zu Nord Stream-Pipeline vorgestellt

Der Bau der Pipeline hat demzufolge keine nennenswerten Beeiträchtigungen der Natura 200-Schutzgebiete zur Folge.

Im Zusammenhang mit dem Bau und Betrieb der Nord Stream-Pipeline wurden Ende 2014 die Ergebnisse eines Umweltmonitoring-Berichtes für Deutschland an die zuständigen Behörden übergeben. Die Umsetzung des Monitorings begann mit dem Baubeginn im April 2010. „Auf Grundlage der Monitoringergebnisse kann zusammenfassend festgestellt werden, dass der Bau der Nord Stream-Pipeline keine erheblichen Beeinträchtigungen von Schutzgütern der fünf im deutschen Abschnitt gequerten Natura 2000-Schutzgebiete zur Folge hatte“, erklärte Dr. Jan Kube, Umweltmanager für Deutschland der Nord Stream AG. „Die Prognosen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) waren zutreffend. Die landschaftspflegerischen Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt, die Nebenbestimmungen der Genehmigungen wurden berücksichtigt und erfüllt“, so Kube weiter. Demnach sei die Regeneration der seeseitigen Eingriffsflächen im deutschen Trassenabschnitt nunmehr abgeschlossen. Zudem zeigen die Untersuchungsergebnisse laut Nord Stream, dass auch Meeressäuger und Seevögel durch die Bauarbeiten nicht messbar beeinträchtigt wurden.