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2. April 2026

IWW-Kolloquium am 23. April 2026

„Energetische und hygienische Aspekte der dezentralen Trinkwassererwärmung“

Zu diesem Thema werden Referenten vom Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, vom Institut für Solarenergieforschung ISFH und vom IWW Institut für Wasserforschung gGmbH aktuelle Erkenntnisse aus dem BMWE-Verbundvorhaben „Trans2NT-TWW“ vorstellen. Dort werden Maßnahmen untersucht, die erforderlich sind, um die dezentrale thermische Trinkwassererwärmung energetisch effizient und hygienisch sicher zu betreiben, denn das Erreichen der Ziele des Klimaschutzgesetzes 2024 gelingt nur, wenn auch im Gebäudesektor CO2-Emissionen durch Absenkung der Trinkwarmwassertemperatur verringert werden.

Im Rahmen des BMWE-Verbundvorhabens „Ultra-F“ wurden Möglichkeiten aufgezeigt, in zentralen Systemen zur Trinkwassererwärmung, die Warmwassertemperatur abzusenken. Dezentrale Systeme zur Trinkwassererwärmung bieten jedoch ein größeres Potential zur Einsparung des Endenergiebedarfs und eine höhere Systemeffizienz als zentrale Systeme. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik stellen allerdings nur wenige Anforderungen an den Betrieb und die hygienische Überwachung von dezentralen Systemen, was in der Praxis zu hohen Legionellenbelastungen im kalten und warmen Trinkwasser führen kann.

Das Kolloquium findet am 23. April 2026 von 13:30 Uhr – 17:00 Uhr online statt. Programmpunkte sind unter anderem: „Energetische Aspekte der dezentralen Trinkwassererwärmung – Ergebnisse von Gebäudesimulationen“ und „Temperatur- und Stagnationsaspekte verschiedener Installationsarten – Ergebnisse von Wohnungssimulationen“.

Kontakt https://iww-wasserforschung.de/