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GeoTHERM veröffentlicht Kongressprogramm

Die GeoTHERM bietet am 2. und 3. März 2023 als Europas größte Geothermie-Fachmesse mit Kongress Raum für intensiven Austausch und aktuelle Diskussionen. Dabei kombiniert die Veranstaltung gekonnt die Oberflächennahe sowie Tiefe Geothermie mit über 150 Ausstellern und 3.500 nationalen und internationalen Fachbesuchern. „Auf der GeoTHERM entfaltet sich das nationale sowie internationale Netzwerk der Geothermie einmal jährlich am Messestandort Offenburg. Dies ist für uns Motivation und Antrieb zugleich“, freut sich Projektleiterin Gabriele Weislogel auf die nächste Ausgabe. Seit jeher greift die GeoTHERM die aktuelle Entwicklung der Branche auf und schafft eine einzigartige Plattform, die auch immer einen Fokus auf klare Erfahrungsberichte hat. Aufgrund der hohen Internationalität werden beide Kongresse der Oberflächennahen und Tiefen Geothermie simultan übersetzt. Die Kongress-Sprachen sind dabei Deutsch und Englisch.

 

Programm ab sofort einsehbar

„Das Interesse der Referenten war in diesem Jahr sehr stark. Die Bandbreite der Vorträge ermöglicht es, ein spannendes Programm zu bieten, bei dem jeder Besucher seinen Mehrwert erzielen kann“, ist Weislogel überzeugt. Die Auswahl der rund 40 Beiträge erfolgte durch den Beirat der GeoTHERM, der ein Garant für die Aktualität und Qualität des Programms ist.

Gleich zu Beginn am 2. März wird Florian Stanko vom Bundesverband Geothermie auf die Relevanz der Geothermie in der heutigen Zeit eingehen. Vom Nischenprodukt zur zentralen Säule der netzgebundenen Wärmeversorgung ist dabei seine Kernaussage. In diesem Kontext geht Henning von Zanthier der Fragestellung nach, warum die großen Öl- und Gasunternehmen auf die Geothermie setzen. Von der Theorie zur Praxis, ist das Programm auch mit Beispielen bestückt. So wird Laurent Gerbaud von Mindes Paris/Armines eine Fallstudie aus dem ORCHYD-Projekt präsentieren, die die Steigerung der Bohrleistung durch kombiniertes Wasserstrahl- und Perkussuionsbohren aufzeigt.

Im Bereich der Oberflächennahen Geothermie geht Dr. Rolf Michael Wagner von der BLZ Geotechnik GmbH am 2. März auf die wirtschaftlichen und energetischen Reserven von Erdwärmesonden ein. Ergänzt wird dies u.a. durch einen Vortrag von Prof. Dr. Roland Koenigsdorff der Hochschule Biberach, der Schnellrechenverfahren für Erdwärmesonden-Felder in Grundwasserströmung darstellen wird.

Am 3. März wird Nils Lummer von Fangmann Energy Services über innovative Systeme zur Zementierung von Geothermiebohrungen im Oberrheingraben berichten. Und Prof. Dr. Ingo Sass von der Technischen Universität Darmstadt wird Ergebnisse der innerstädtischen Errichtung eines 750 m mitteltiefen Forschungs-Erdwärmesondenspeichers aufzeigen.

Darüber hinaus wird Dr. André Deinhardt vom Bundesverband Geothermie am 3. März die zukünftigen Rahmenbedingungen für die Oberflächennahe Geothermie darstellen. Ebenfalls im Bereich der Oberflächennahen Geothermie wird Prof. Dr. Simone Walker-Hertkorn von der tewag erläutern, warum es zu den Anforderungen eines Borhdurchmessers von 150 mm im Zusammenhang mit einer Erdwärmesondenbohrung gekommen ist.

 

Programm und weitere Informationen

www.geotherm-offenburg.de